google

Das kleine Büchlein bietet einen erstaunlich umfassenden Überblick zu Google+. Auf 123 Seiten erklärt der Autor alle Möglichkeiten, die der Dienst bietet. Die Funktion von Kreisen, das Einrichten des eigenen Profils und sehr ausführlich, die Möglichkeiten der Hangouts werden verständlich erklär.

Im weitern Teil wird mit Praxisbeispielen erklärt, wie die einzelne Funktionen genutzt werden können. Auch die Wechselwirkung mit anderen Diensten wie Facebook, Xing, Twitter und Weblogs wird sehr ausführlich erläutert.

Fazit:
Mit diesem Buch wird einem, der für Außenstehende, oft unübersichtlich wirkende Kommunikationsriese Google verständlich näher gebracht.

Autor: Oliver Gassner
128 Seiten
Verlag: Addison-Wesley
ISBN: 978-3827332189


11Okt

Jan Weiss Fotografie

Ich fotografiere gern. Und wer sich meine Fotos anschauen will, kann das jeweils hier tun:


22Aug

Fotos bereit stellen, aber wie?

Nach dem ich neulich nach einer Feier meine Fotos den anderen Gästen zur Verfügung stellen und “mal eben ein paar Bilder hochladen“ wollte, habe ich bemerkt daß das gar nicht so einfach ist. Vor allem wenn man einige Ansprüche hat, die erfüllt werden wollen.

  • Die Fotos sollten in voller Auflösung runter zu laden sein.
  • Nicht uneingeschränkt für “Alle“ zulänglich sein.
  • Das ganze sollte ohne vorherige Anmeldung funktionieren. Denn nicht jeder hat Lust sich erst wo zu registrieren nur um sich ein paar Fotos anzuschauen.
  • Unkompliziertes hochladen.
  • Eine Möglichkeit, daß andere ihre Fotos einfach „dazustellen“ können, wäre auch toll.
  • Möglichst kostenlos sollte es sein, zumindest solange ich nur ab und zu solche Aktionen plane.

Hier mal eine Aufstellung der mir bisher bekannten Möglichkeiten:

Die Populästen:

Facebook
Pro:

  • Hat fast jeder.
  • Einfach zu Bedienen.

Kontra:

  • Angeblich verbleiben selbst gelöschte Bilder auf den Facebook Servern. Wem’s egal ist…
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Web.de Fotoalbum
Pro:

  • Weit verbreitet.
  • Einfach zu Bedienen.

Kontra:

  • Maximale Dateigröße 10MB.
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Picasa
Pro:

  • Nicht neu, bekommt aber gerade wegen Google+ einen riesen Auftrieb.

Kontra:

  • Auch nur in kleinerer Auflösung herunter ladbar.
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Flickr:
Pro:

  • Auch weit verbreitet.
  • Man muß sich nicht Anmelden. (Gästepass)

Kontra:

  • Etwas umständlich für Aussenstehende.
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Dropbox:
Pro:

  • Mittlerweile auch recht weit verbreitet.
  • Fotos lassen sich in Originalgröße herunterladen.
  • Man muß sich nicht Anmelden. (Galerie-Link)
  • Einfach zu Bedienen.

Kontra:

  • Schlichtes, vorgegebenes Design.
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.
  • Ab 20MB Dateigröße keine Thumbnails mehr anzeigbar. (zugegeben nicht wirklich schlimm)

Die Professionellen:

Smugmug
Pro:

  • Professionelle Aufmachung.

Kontra:

  • Nicht kostenlos.
  • Abzüge nicht in Deutschland lieferbar.

Zenfolio
Pro:

  • Professionelle Aufmachung.
  • Abzüge auch in Deutschland lieferbar.

Kontra:

  • Nicht kostenlos.

Eigene Website
Pro:

  • Eigenes Design.

Kontra:

  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Zusammenfassend:

Mir ist schon klar, das mein Vorhaben nicht so leicht von einem Dienst und dann auch noch kostenlos zu erreichen ist. Aber derzeit rentiert sich für mich (noch) keine kommerzielle Lösung.

Scheinbar muß man doch einige Komromisse eingehen. Bei mir wäre dann folgendes zu bedenken:

  • Die Fotos lassen sich mit den meisten Diesnten für andere nur ansehen, bzw. in Kleinerer Auflösung herunter laden. Oder via Dropbox in voller Größe.
  • Mit den Abzügen kann dann jeder selber zu seinem Lieblingsentwickler gehen.

26Apr

Diaspora, das neue Facebook?

Langsam wird Facebook anstrengen. Spampostings, sogar unter eigenem Namen tauchen vermehrt in der Timeline auf. Viele sind verunsichert und können nicht mehr unterscheiden, welcher geteilte link denn wirklich noch von einem Freund kommt, oder echter Spam ist. Scheinbar nimmt auch deshalb in letzter Zeit das Mitteilungsbedürfnis vieler ab. Oder wirds einfach nur langweilig?

Jedes soziale Netzwerk hatte bisher eine gewisse Halbwertzeit. Nach dem ersten Hype kommt der gefühlte Normalzustand. Wird Facebook ebenso einen starken Mitgliederrückgang oder besser gesagt eine stillhaltende Masse erfahren wie z.B. Die Lokalisten?

Bleibt das so, oder will die Community was neues Ausprobieren? Es bleibt die Frage was wird das „next big thing“?

Als Alternative gibts z.B. Diaspora (hier bei Wikipedia erklärt). Schlichtes Design, was wohl aber derzeit eher an dem Alphastadium der Entwicklung liegt.

Wer nutzt es schon? Sind andere Netztwerke im Kommen, oder bleibt der Platzhirsch erstmal unangefochten auf seinem Thron?

Update: Jetzt kommt ja auch noch Google mit ins Spiel und wirbelt kräftig Staub auf. Mit Google Wave hat’s ja nicht so recht geklappt. Mal schaun was die Vorschusslorbeeren bringen?