Fotografie

31Jul

Lightroom 5 – Tutorial zur Slideshow

In diesem Video erstelle ich eine Slideshow mit Lightroom 5 und zeige euch, wie man seine Bilder in einem schicken Video präsentieren kann.

Die einzelnen Bilder hab ich beim Fotomarathon München 2013 gemacht. Das Obermotto war: „Mia schau’n bayrisch!“. Und die 12 Einzelthemen stehen im Titel. Alles an einem Tag in 8 Stunden und in chronologischer Reihenfolge. Infos unter: fotomarathonmuenchen.de

Wenn ihr euch für die einzelnen Bilder interessiert, hier gibts Links dazu:

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500px


Auf der Suche nach einem guten Einsteigertitel zum Thema Bildbearbeitung bin ich über das Buch „Photoshop Elements 11“ von Martin Quedenbaum gestoßen.

Erfreulicher Weise behandelt das Buch jeden Bereich den die Software bietet. Zu Beginn wird sehr ausführlich auf die Bedienoberfläche eingegangen und dabei alle Menüs und die Werkzeuge erklärt. Das vermittelte Wissen aus dem Kapitel über die Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung, mit Erläuterungen zu Auflösung und Farbräumen ist nicht nur für Elements 11 geeignet, sondern lässt sich auch universell auf andere Programme adaptieren. Ebenso der Abschnitt über Farb- und Helligkeitskorrekturen. Sehr ausführlich wird im weitern Verlauf des Buches auf die Ebenen und all ihre Möglichkeiten eingegangen. Zahlreiche, praxisnahe Beispiele erklären hierbei wie man die diversen Funktionen kreativ einsetzen kann.  Ein eigenes Kapitel befasst sich mit dem retuschieren, auch von Porträts. Wer die zahlreichen Effektfilter einsetzten will, wird ebenfalls nicht enttäuscht. Besonders gefallen hat mir der Teil über das richtige schärfen von Bildern. Für erfahrenere Benutzer wird auch auf Camera RAW umfangreich eingegangen. Mit Drucken, Diashows und den Möglichkeiten seine Bilder zu verschicken, oder hochzuladen schließt das Buch.

Fazit: Natürlich ist das Buch speziell für Photoshop Elements 11 gedacht, aber aufgrund der Kapitel über Auflösung, Farbmodelle, Belichtungskorrecktur, Ebenen, Masken und besonders das Thema Schärfen und Speichern ist das vorliegende Exemplar sicher auch ganz allgemein für die Bildbearbeitung hilfreich. Rundum ein gutes Nachschlagewerk.

Autor: Martin Quedenbaum
544 Seiten
Verlag: Pearson
ISBN-13: 978-3-8272-4806-0


16Jan

ND Schweißglas Filter – Ein Projekt

Ich habe das Buch „Langzeitbelichtung und Nachtfotografie“ von Ronny Ritschel gelesen. Schickes Buch mit noch schickeren Bildern drin. Um nun auch so tolle Aufnahmen hinzukriegen (grade tagsüber) braucht man manchmal einen ND Filter. Dieser bewirkt, durch seine natürliche Dichte (ND = natural density) die Belichtungszeit zu verlängern um z.B. die Bewegung von fließendem Wasser verschwimmen zu lassen. Solche Graugläser gibts in unterschiedlichen Dichtheitsgraden, Qualitäten und Preisklassen.

Ich wollte nicht gleich so viel Geld ausgeben, ohne zu wissen ob mir diese Art der Fotografie überhaupt liegt. Um erste Versuche zu unternehmen, hab ich mich an den Artikel von nik gehalten. Danke für die Inspiration. Dort wird beschrieben, wie man sich einen Graufilter mit einem Schweißglas ausm Baumarkt bastelt. Ich hab mich entschieden einen 67er Adapterring von Cokin (15€) direkt auf das DIN 9 Glas (4€)  mit UHU extra Alleskleber zu kleben (2€).

Adapter

Fertig geklebter Adapter

Die Bastelei noch saubermachen und raus an die frische Luft und mal ein paar Probebilder machen. Die Münchner Isar und das Nymphenburger Schloss waren die ersten Motive meiner Wahl.

1-7

Setup

Theoretisch sollten die ND Filter ja auch nur das einfallende Licht dimmen, aber wie praktisch jeder hat auch mein Schweiß-ND einen Grünstich. Und ja – einen ziemlich massiven 🙂

Isarrauschen

RAW aus der Kamera

Glattes Nymphenburg

RAW aus der Kamera

Für s/w Aufnahmen macht das aber nix. Wenn es doch Farbig werden sollen, dann muss man schon ordentlich an den Selbigen drehen. Meine Versuche das ganze allein mit einem Farbtarget zu bändigen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Man muss schon noch an den Reglern nachschrauben.

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Camera RAW Profil erstellen

Fazit:
Fürs Erste bin ich mit meiner do-it-yourself Lösung zufrieden. Der Filter ist dicht und hat eine ziemlich gute Abbildungsleistung, wenn man sich mal den Aufwand an Zeit und Geld betrachtet. Und Spaß hats ja auch noch gemacht. Ich kann mir schon vorstellen, mir noch einen „ordentlichen“ ND Filter zu kaufen. Aber ich mag auch, wenn unkonventionelle Lösungen funktionieren. Wie so oft wächst man mit seinen Aufgaben.

Isarrauschen

Fertig bearbeitetes Bild

Glattes Nymphenburg

Fertig bearbeitetes Bild

Hier findet ihr auch zukünftig Langzeitbelichtungsbilder im meinem Flickrprofil.

Update:
Ich hab mittlerweile auch ein kleines Tutorial zu dem Thema gemacht. Viel Spaß damit.


Nach einiger Zeit mit Lightroom und diversen Artikeln, die ich über NIK Color Efex Pro 4 gelesen habe, bin ich jetzt mal zu einem Test gekommen. Gedacht hab ich mir: Nimmst ein paar deiner Bilder und bearbeitest sie in Lightroom 3 und vesuchst danach noch was die  NIK Tools so zu bieten haben. Hier meine Ergebnisse:

Das erste Motiv, mit drei Baukräne.

Das ist das RAW, so wie's aus der Kamera kam. Eigentlich schon gut Belichtet, aber zu wenig Kontrast in den Wolken und der Wiederherstellungsregler winkt auch mit dem Zaunpfahl.

 

Die finale Lightroom Version.

 

Und dann noch ein wenig mit den Nik Tools nachbearbeitet. Noch eine Spur bessere Kontraste.

 

Im zweiten Motiv haben wir einen richtig coolen Hund.

Wieder das schlichte RAW.

 

Gefolgt von meiner Lightroom Version.

 

Mit NIK lässt sich noch einiges an localem Kontrast rausholen. Schon schick.

 


Der Viktualienmarkt dient als letztes Beispiel.

Kamera RAW

 

Eine wie ich finde zu harte Entwicklung mit NIK.

 

Und der Versuch den Filter mit Lightroom nachzubauen. Geht schon auch, aber wie man sieht entstehen unschöne Schatte, z.B. rund um die Lampe.

 

So sieht meine Entwicklung aus. Doch "etwas" natürlicher.

 

 

Fazit:
Ohne Bearbeitung, zumindest wenn es ein RAW ist, geht bei mir kein Bild raus. Ich hab mich an Lightroom und seine Regler gewöhnt und bin sehr zufrieden. NIK Color Efex Pro 4 bringt sicher eine recht schnelle Arbeitsweise mit sich, wenn man sich eingearbeitet hat. Das geht aber recht schnell und beliebte Filter lassen sich als Favoriten speichern. Da findet man sich dann schneller zurecht. Was die Qualität der Filter angeht, gefallen mir die Meisten  in NIK recht gut. Es gibt jeweils noch unterschiedliche Presets die man durchprobieren kann. Zudem besteht die Möglichkeit mehrere Filter zu kombinieren.

Nicht vergessen sollte man auch, das nur Lightroom nichtdestruktiv arbeitet. In NIK werden die Bilder als TIF bearbeitet und wieder an Lightroom zurück gegeben.

Jetzt bleibe ich erstmal ohne NIK glücklich und warte wie der Workflow nach dem Umstieg auf Lightroom 4 von der Hand geht. Das Entwicklungsmodul mit der Prozessversion 2012 soll ja noch um einiges verbessert worden sein. Die Arbeit,  noch ein Bild durch Lr4 beta zu jagen, hab ich mir hier aber gespart.

Ich brauch NIK (voresrst) nicht. Das Geld kann ich mir für anderen „Schnickschnack „sparen 🙂


11Okt

Jan Weiss Fotografie

Ich fotografiere gern. Und wer sich meine Fotos anschauen will, kann das jeweils hier tun:


25Aug

Slideshow mit Animoto

Nachdem ich einiges von Animoto gehört habe, hab ich mich mal angemeldet und hier ist der erste Versuch.


22Aug

Fotos bereit stellen, aber wie?

Nach dem ich neulich nach einer Feier meine Fotos den anderen Gästen zur Verfügung stellen und “mal eben ein paar Bilder hochladen“ wollte, habe ich bemerkt daß das gar nicht so einfach ist. Vor allem wenn man einige Ansprüche hat, die erfüllt werden wollen.

  • Die Fotos sollten in voller Auflösung runter zu laden sein.
  • Nicht uneingeschränkt für “Alle“ zulänglich sein.
  • Das ganze sollte ohne vorherige Anmeldung funktionieren. Denn nicht jeder hat Lust sich erst wo zu registrieren nur um sich ein paar Fotos anzuschauen.
  • Unkompliziertes hochladen.
  • Eine Möglichkeit, daß andere ihre Fotos einfach „dazustellen“ können, wäre auch toll.
  • Möglichst kostenlos sollte es sein, zumindest solange ich nur ab und zu solche Aktionen plane.

Hier mal eine Aufstellung der mir bisher bekannten Möglichkeiten:

Die Populästen:

Facebook
Pro:

  • Hat fast jeder.
  • Einfach zu Bedienen.

Kontra:

  • Angeblich verbleiben selbst gelöschte Bilder auf den Facebook Servern. Wem’s egal ist…
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Web.de Fotoalbum
Pro:

  • Weit verbreitet.
  • Einfach zu Bedienen.

Kontra:

  • Maximale Dateigröße 10MB.
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Picasa
Pro:

  • Nicht neu, bekommt aber gerade wegen Google+ einen riesen Auftrieb.

Kontra:

  • Auch nur in kleinerer Auflösung herunter ladbar.
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Flickr:
Pro:

  • Auch weit verbreitet.
  • Man muß sich nicht Anmelden. (Gästepass)

Kontra:

  • Etwas umständlich für Aussenstehende.
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Dropbox:
Pro:

  • Mittlerweile auch recht weit verbreitet.
  • Fotos lassen sich in Originalgröße herunterladen.
  • Man muß sich nicht Anmelden. (Galerie-Link)
  • Einfach zu Bedienen.

Kontra:

  • Schlichtes, vorgegebenes Design.
  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.
  • Ab 20MB Dateigröße keine Thumbnails mehr anzeigbar. (zugegeben nicht wirklich schlimm)

Die Professionellen:

Smugmug
Pro:

  • Professionelle Aufmachung.

Kontra:

  • Nicht kostenlos.
  • Abzüge nicht in Deutschland lieferbar.

Zenfolio
Pro:

  • Professionelle Aufmachung.
  • Abzüge auch in Deutschland lieferbar.

Kontra:

  • Nicht kostenlos.

Eigene Website
Pro:

  • Eigenes Design.

Kontra:

  • Keine Entwicklungsmöglichkeit.

Zusammenfassend:

Mir ist schon klar, das mein Vorhaben nicht so leicht von einem Dienst und dann auch noch kostenlos zu erreichen ist. Aber derzeit rentiert sich für mich (noch) keine kommerzielle Lösung.

Scheinbar muß man doch einige Komromisse eingehen. Bei mir wäre dann folgendes zu bedenken:

  • Die Fotos lassen sich mit den meisten Diesnten für andere nur ansehen, bzw. in Kleinerer Auflösung herunter laden. Oder via Dropbox in voller Größe.
  • Mit den Abzügen kann dann jeder selber zu seinem Lieblingsentwickler gehen.